Montag, 20. März 2017

Kuba online!





Pünktlich zum Frühlingsbeginn ist der Bericht über meine jüngste Tour fertig geworden: Kuba. Ich war im Februar auf der Karibik-Insel unterwegs.

Viel Spaß beim Lesen und Schauen!

Montag, 6. März 2017

Im Radio 3

Abermals beim Kölner Domradio zu Gast. Diesmal in dem von Heike Sicconi moderierten zweistündigen Magazin "Reisen". Richtig viel Raum also für ein Gespräch nicht nur über Kilometer und platte Reifen, sondern über "Das Rad und die Welt". Keine Werbepausen, keine nervenden Jingles - einfach nur ein entspannter Talk im Wechsel mit guter  Musik.

Wer es (noch einmal) anhören möchte - ganz ohne Musik, kann das gleich hier tun,
oder auf der Seite des Domradios, wo es noch weitere Informationen zur Sendung gibt.

Sonntag, 29. Januar 2017

Endlich Winter!









Der Biggesee ist zwar noch nicht zugefroren, aber der Winter ist endlich da! Mit -10 Grad Celsius, einer immerhin 15 Zentimeter dicken Schneeschicht, strahlend blauem Himmel und herrlichem Sonnenschein. Gerade recht, um meine neuen Spike-Reifen mal so richtig zu fordern.

Ich habe den Ice Spiker Pro von Schwalbe aufgezogen, in seiner breitesten Ausführung: 60-559 (26 x 2.35), ausgestattet mit 361 Wolframcarbid-Krallen, die aus Gewichtsgründen in einem Aluminiumkörper ruhen.
Die Testbedingungen: festgetretener bzw. festgefahrener Schnee, verharschter Schnee, Sulzschnee, von Schnee bedeckte Eisflächen, blankes Eis und mit Tauwasser überzogenes Eis.
Das Ergebnis: allein mit dem Sulzschnee tut sich der Reifen schwer. Da kostet das Spurhalten und Vorankommen einiges an Kraft. Ansonsten: freie Fahrt! In alle anderen Untergründe beißt sich der Reifen erstaunlich gut fest. Selbst abruptes Bremsen oder Ausweichen auf wässrigem Eis: kein Problem!

So macht eine Winterradtour Spaß! Man muss nur noch entsprechend gekleidet sein. Icebreaker Merino Unterwäsche als Base Layer, darüber ein dünner Fleece-Pulli und diverse Windstopper Softshells, an den Füßen Goretex-Winterradschuhe (ich trage den Northwave Celsius Arctic 2) und an den Händen (meine neueste Errungenschaft) die mit zwei kleinen Akkus beheizbaren Radhandschuhe Race aus dem Hause 30Seven. Anders als bei einer Tour im Sommer kommt es bei einer Winterradtour vor allem darauf an, nicht zu sehr ins Schwitzen zu geraten. Denn jede Feuchtigkeit, die nicht abgeführt werden kann, führt unweigerlich zu einem unangenehmen Frösteln. Mit ein wenig Gespür für den passenden Rhythmus lässt sich das aber gut in den Griff bekommen.

Schließlich muss man im Winter ja keine Rekorde brechen. Eine gemütliche Ausfahrt von 40 oder 50 km Länge kann schon ein wunderbares Erlebnis sein. Das Knirschen des trockenen Schnees in den Ohren oder das abwechslungsreiche Rattern der Spikes, je nachdem über welche Eisfläche sie gerade rollen; die kalte, aber kristallklare Luft in der Nase; die sonnendurchflutete Winterlandschaft vor Augen ... Das alles macht Lust auf mehr. Mal sehen, vielleicht breche ich ja demnächst nicht nur zu einer winterlichen Tagestour auf, sondern zu einer ausgewachsenen Winter-Radreise. In den Alpen, in Skandinavien oder - auch das soll möglich sein - in Grönland. ;-)

Sonntag, 1. Januar 2017

USA Canyonlands online!






Dank der etwas ruhigeren Tage "zwischen den Jahren" konnte ich den nächsten Tourbericht online stellen: über meine jüngste Radtour durch die nordamerikanischen Canyonlands. Grand Canyon, Bryce Canyon, Monument Valley ... wie die Perlen einer Kette reihen sich die schönsten Nationalparks der USA aneinander.

Viel Freude beim Stöbern!

Samstag, 31. Dezember 2016

Silvestertour

Etwas rutschig war es schon. Daher das ausgestellte Bein. Am Ende aber hat das Vertrauen in meine neuen Spike-Reifen obsiegt. Minus 2 Grad Celsius, spiegelglatte Wege, ein paar knackige Steigungen ... aber auch glasklare Luft, herrlicher Sonnenschein und eine zauberhaft in sich ruhende Landschaft!

Was gibt es Schöneres, als am letzten Tag des Jahres eine kleine Runde im Sauerland zu drehen? Einmal rund um den Naturpark Homert! Nun kann das Jahr 2017 kommen - mit hoffentlich vielen schönen Touren und Begegnungen!

Auch Euch, die Ihr meinen Blog verfolgt,

ein gutes und gesegnetes
Jahr 2017!

Freitag, 2. Dezember 2016

Vielen Dank!

... für fünf wunderbare Vortragsabende
... die gesteckte Aufmerksamkeit
... das interessierte Nachfragen
... das beherzte Lachen
... und für die
3.198,79 €

die  zugunsten der "Maison de la Charité" in Ambositra, Madagaskar gespendet wurden. Wer mehr über das Hilfsprojekt erfahren möchte und darüber, wie ich es kennengelernt habe, der schaue hier.

Allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches Dankeschön!



Freitag, 11. November 2016

Das Finale!























Der dritte und letzte Radreisevortrag dieses Jahres entführt uns nach Jordanien. Ins Land der Bibel (mit dem Moses-Berg Nebo und der Taufstelle Jesu), in das Land der Nabatäer (mit ihrer großartigen Felsenstadt Petra) und in das Land des Lawrence von Arabien (mit seinen Abenteuern im wild-romantischen Wadi Rum). Jordanien, das sind großartige Canyons, das sind endlose Wüsten und das ist der tiefste Punkt der Erde: das Tote Meer. - Zu sehen ist dieser Vortrag

am Dienstag, 29. November, um 19:30 Uhr in Essen-Holsterhausen (Gemeindesaal St. Mariä Empfängnis, Barthel-Bruyn-Str. 9, 45147 Essen) und

am Donnerstag, 1. Dezember, um 19:30 Uhr in Essen-Überruhr (Gemeindesaal St. Mariä Heimsuchung, Hinseler Feld 68, 45277 Essen)

Wer schon mal einen Eindruck gewinnen möchte, schaue hier. Wer sich überraschen lassen will, komme einfach so. Ich freue mich auf Euch!

Freitag, 28. Oktober 2016

Es geht weiter!

... mit einem Gastvortrag, auf den ich mich schon ungemein freue. Andreas Bugdoll aus Marl wird uns wunderschöne Bilder aus Spanien zeigen. Er und seine Frau Marion verbringen seit 1990 nahezu jeden Urlaub auf dem Rad. Fast 100.000 Kilometer haben die beiden dabei schon zurückgelegt. Bislang haben ihre Radreiseerlebnisse und -erfahrungen vor allem Eingang in Bücher gefunden (etwa in diesen hervorragenden Ratgeber für Touren-Neulinge). Nun also sind die beiden live in Essen zu erleben!

Bitte beachten: dieser Vortrag ist nur einmal zu sehen!

Montag, 17. Oktober 2016

Es geht los!








Der erste Radreisevortrag dieses Jahres naht! Mit der etwa anderthalbstündigen Multimediapräsentation berichte ich von einer meiner schönsten Europa-Touren: durch Slowenien und Kroatien. "Europe in a nutshell" hat ein amerikanisches Radreisemagazin diese Region genannt - weil hier nicht nur West- und Osteuropa, sondern auch Alpen- und Mittelmeerraum auf faszinierende Weise miteinander verschmelzen: herrliche Gebirgslandschaften, traumhafte Küstenstraßen, großartige Kulturgüter, bestes mediterranes Essen ... Zu erleben ist das Ganze gleich zweimal:

am Dienstag, 25. Oktober, um 19:30 Uhr in Essen-Holsterhausen (Gemeindesaal St. Mariä Empfängnis, Barthel-Bruyn-Str. 9, 45147 Essen) und

am Donnerstag, 27. Oktober, um 19:30 Uhr in Essen-Überruhr (Gemeindesaal St. Mariä Heimsuchung, Hinseler Feld 68, 45277 Essen)

Wer sich überraschen lassen will, komme einfach so. Wer sich schon mal einen ersten Eindruck verschaffen will, findet hier bereits ein paar Impressionen der Tour.

Sonntag, 9. Oktober 2016

Neue Radreisevorträge

Es ist wieder soweit! In gut zwei Wochen geht es los! Drei Premieren gibt's in diesem Jahr! Termine und Veranstaltungsorte wie immer rechts. Am besten gleich in den Kalender eintragen!


Beim ersten Vortrag berichte ich von einer Tour durch Slowenien und Kroatien. Als "Europe in a nutshell" hat ein amerikanisches Radreisemagazin diese Region bezeichnet - weil hier nicht nur West- und Osteuropa, sondern auch Alpen- und Mittelmeerraum auf faszinierende Weise miteinander verschmelzen: herrliche Gebirgslandschaften, traumhafte Küstenstraßen, großartige Kulturgüter, bestes mediterranes Essen ... Von Wien nach Dubrovnik bin ich gefahren. Es war eine der schönsten Touren, die ich bislang in Europa unternommen habe.

Dann freue ich mich sehr, dass ich in diesem Jahr wieder einmal einen Gastvortrag anbieten kann. Andreas Bugdoll aus Marl wird uns wunderschöne Bilder aus Spanien zeigen. Er und seine Frau Marion sind seit 1990 jedes Jahr mit dem Rad unterwegs. Fast 100.000 Kilometer haben die beiden so schon zurückgelegt. Auf der über 2.000 Kilometer langen Tour, von der Andreas nun berichtet, wurden sie von seinem Neffen Tim begleitet. Für den Fünfzehnjährigen war es die erste große Reise mit dem Rad. Von Bilbao ging es in einem gewaltigen Bogen durch den Norden Spaniens bis hinunter ans Mittelmeer, von dort immer an der Küste entlang bis Valencia und schließlich wieder durch das Landesinnere bis an die Grenze zu Portugal. Eine Tour jenseits der bekannten Touristenhochburgen und doch reich an landschaftlichen und kulturellen Höhepunkten. An kulinarischen übrigens auch. Es empfiehlt sich, nach dem Vortrag noch ein Häppchen essen zu gehen! ;-)

Schließlich werde ich von meiner diesjährigen Jordanien-Tour berichten. Obwohl inmitten des Pulverfasses "Naher Osten" gelegen, ist Jordanien das mit Abstand sicherste Land der Region. Just gestern ist dem jordanischen König Abdullah II. dafür in Münster der Westfälische Friedenspreis verliehen worden. Jordanien ist aber auch und vor allem das Land der Bibel, der Nabatäer (mit ihrer großartigen Felsenstadt Petra), des "Lawrence von Arabien" und dem wild-romantischen Wadi Rum.

Für alle, die zum ersten Mal dabei sind: Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei. Am Ende wird um eine Spende für ein Entwicklungshilfeprojekt in Madagaskar gebeten. Die beiden Vortragsräume verfügen jeweils über eine große Leinwand und bieten Platz für etwa 200 Personen. Es empfiehlt sich, rechtzeitig da zu sein, denn in der Regel sind die Säle gut gefüllt. Die Vorträge dauern etwa 90 Minuten und bestehen aus einer live moderierten Multimedia-Präsentation (Musik, Bilder, Karten ...).

Wer direkt über anstehende Vorträge informiert werden möchte, sende seinen Namen und seine email-Adresse an gereon.alter(ät)t-online.de.

Herzlich willkommen! Ich freu mich auf Euch!

Samstag, 27. August 2016

Island-Tour online!






Fast 30 Jahre ist es her, dass ich Island mit dem Rad erkundet habe. Gemeinsam mit Alex. Jetzt haben mich Andreas und Marion wieder daran erinnert. Sie waren in diesem Sommer auf der Insel aus Feuer und Eis unterwegs. Vor einigen Tagen haben wir zusammen gesessen und ein paar Bilder miteinander verglichen: gestern und heute - was für ein Unterschied! Wo wir gestern noch in nahezu unberührter Natur unser Zelt aufstellen konnten, sind Parkplätze, asphaltierte Wege, Kassenhäuschen und Restaurants entstanden. Wo wir uns gestern noch auf steiler Lavapiste einen Berg hinauf quälen mussten, stauen sich heute Autos und Wohnmobile vor einem gut asphaltierten und beleuchteten Tunnel.

Insofern haben die Bilder, die ich hier zusammen getragen habe, etwas Antiquarisches. Sie erzählen von einem Abenteuer, dass man heute in dieser Weise nicht mehr erlebt.

Samstag, 6. August 2016

Im Radio 2

Heute morgen live im Kölner "Domradio", hier noch einmal zum Nachhören: ein nettes Gespräch über die Leidenschaft des Radreisens ...

 

Dazu gibt's noch einen sehr schön geschriebenen Hintergrundbericht: http://www.domradio.de/node/221632

Viel Spaß beim Stöbern!

Donnerstag, 21. Juli 2016

Mexiko-Tour online!


Passend zur Hitze der vergangenen Tage habe ich gerade meine Mexiko-Tour online gestellt!

Viel Spaß beim Stöbern!

Montag, 27. Juni 2016

Atempause-Radtour

Es ist wieder soweit: die nächste Atempause-Radtour steht an! Am Sonntag, den 17. Juli 2016. Das Ziel diesmal: die Annenkapelle in Essen-Rellinghausen, in der genau eine Woche später das große Jubiläum "500 Jahre Annenfest" gefeiert wird.
 
Genauso alt wird in diesem Jahr das Deutsche Reinheitsgebot. Deshalb geht es unterwegs um die Essener Bierbraukunst. Die Route führt u.a. am Gebäude der ehemaligen Horster Union-Brauerei und am Standort der ehemaligen Ruhrtal-Brauerei vorbei. Am Ende dann eine kurze Andacht. "Atempause" eben: raus aus dem Alltag, frische Luft, nette Gespräche, neue Eindrücke ... Wer mag, kann anschließend natürlich noch einen Biergarten ansteuern und sich ein frisch gezapftes Bierbraukunstwerk gönnen.
 
Los geht es offiziell um 15:00 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz, gleich gegenüber dem Essener Hauptbahnhof. Ich selbst starte bereits um 14:00 Uhr vor der St. Suitbert-Kirche in Überruhr (Klapperstr. 70). Wer gemeinsam mit mir zum Willy-Brandt-Platz fahren will, ist herzlich willkommen! Die Fahrtzeit ab Willy-Brandt-Platz beträgt ca. 2 Stunden, Strecke etwa 15 km, Charakter: gemütlich / steigungsarm. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Rückfahrt erfolgt individuell.

Donnerstag, 12. Mai 2016

Im Radio


Einige meiner Radreiseerlebnisse können nun auch angehört werden. Am Sonntag, 8. Mai 2016, war ich zu Gast beim Radiosender RPR1: in der Sendung "Mein Abenteuer" von Reiner Meutsch.

Der Sender RPR1 (Rheinland-Pfälzischer Rundfunk 1) hat seinen Sitz in Koblenz und ist bereits seit 1985 "on air". Auch die Sendung "Mein Abenteuer" gibt es bereits seit über 25 Jahren. Sie wird an jedem Sonntagvormittag von 10:00 bis 12:00 Uhr ausgestrahlt und kann mittlerweile natürlich auch online und als Podcast gehört werden. Erfinder und Moderator der Sendung ist Reiner Meutsch.
 
Zu seinen Studiogästen zählen so große Abenteurer wie Reinhold Messner, Arved Fuchs und Rüdiger Nehberg, aber eben auch Menschen wie ich, die zwar keine Rekorde brechen, wohl aber den Mut aufbringen, sich auf Ungewöhnliches einzulassen, und dabei Spannendes erleben - also "kleine Abenteurer", wenn man so will.     
 
Zieht man Musik und Nachrichten ab, haben wir knapp 20 Minuten miteinander gesprochen: über meine erste Tour durch den Himalaya, über den Totenkult in Madagaskar, über das leidige Thema "Radfahrer und Hunde" und über die spannende Begegnung mit einem Elefanten.

Noch einmal anzuhören ist das Ganze hier:
 
Gereon Alter in RPR1 "Mein Abenteuer" mit Reiner Meutsch am 08.05.2016

Samstag, 23. April 2016

Jordanien-Tour online!

Kaum aus der Wüste zurück, steht auch schon mein Tourbericht online!

Jordanien: das ist die berühmte Felsenstadt Petra, das ist die herrliche Wüstenlandschaft des Wadi Rum, das sind biblische Stätten wie der Mosesberg und die Taufstelle Jesu, das sind gewaltige Canyons, schroffe Felsen und das Tote Meer. Da alles recht nah beieinander liegt, kann man das Land gut in zwei Wochen erkunden. Nur Steigungen sollte man nicht scheuen, denn 1.000 bis 1.500 Höhenmeter pro Tag sind eher die Regel als die Ausnahme. Deshalb bin ich mit  ziemlich wenig Gepäck unterwegs gewesen. Gerade mal 9 Kilo haben die beiden Packtaschen gewogen. Dabei war eines der schwersten Gepäckstücke das gut 800 Seiten dicke Buch "Die sieben Säulen der Weisheit" des Lawrence von Arabien - ein absolutes Muss auf einer Jordanientour.

Viel Spaß beim Lesen und Bilderschauen!

Samstag, 27. Februar 2016

Klein-Jerusalem

Nach vielen trüben und regenreichen Tagen hat sich das Wetter heute endlich mal wieder von seiner besten Seite gezeigt! Keine Wolke am Himmel, glasklare Luft, herrlicher Sonnenschein ... Nur ziemlich kühl war es noch (2 bis 5 Grad Celsius) und recht windig dazu (4 bis 5 Beaufort aus Nordost). Aber dafür gibt's ja eine entsprechende Kleidung. Also habe ich die neue Saison eröffnet: mit einer Tour nach Klein-Jerusalem!
 
Nein, ich musste dazu nicht ins Heilige Land reisen, lediglich an den Niederrhein. Denn da, ganz in der Nähe von Neersen, liegt die fromme Stätte. Erbaut im Jahr 1660, um den vom Dreißigjährigen Krieg erschütterten Menschen "die ersten und die letzten Tage des Herrn anschaulich vor die Seele zu stellen". Entsprechend findet man im unteren Geschoss des Gotteshauses eine Nachbildung der Geburtsgrotte von Betlehem und im Obergeschoss einen Nachbau des Grabes Christi, wie es in der Grabeskirche in Jerusalem bis zu einem Feuer im Jahr 1808 zu sehen war.

Ein passender Einstieg in die neue Saison, denn schon in wenigen Wochen geht es tatsächlich ins Heilige Land: nach Jordanien. Dann werde ich (so Gott will und die Luft nicht allzu staubig ist) über den Jordangraben hinweg auf "Groß-Jerusalem" blicken können. Denn ich habe vor, auf dem legendären Kings Highway von Amman nach Aqaba zu fahren. Doch dazu später mehr. Nun gilt es erst einmal wieder in Fahrt zu kommen, denn Jordanien wartet mit einigen knackigen Steigungen auf. Hoffen wir, dass das Wetter sich in den kommenden Wochen noch häufiger so herrlich präsentiert wie heute!

Sonntag, 7. Februar 2016

Wintertraining

Anfang Februar. Der Himmel ist seit Tagen grau verhangen, es ist windig und immer wieder gehen heftige Regengüsse nieder. Da vergeht selbst mir die Lust, mich aufs Rad zu schwingen. Was tun, um dennoch fit zu bleiben?

Ich habe mich zu einer Skitourenwoche angemeldet. Fünf Tage Skiwandern in den Tiroler Bergen! Als Kind und Jugendlicher bin ich häufiger Ski gefahren. Als Erwachsener dann nur noch gelegentlich mal. Auf Tourenski hab ich noch nie gestanden. Ob das gut gehen wird?

Schon am ersten Tag die erfreuliche Einsicht: man verlernt das Skifahren ebenso wenig wie das Radfahren. Schon nach wenigen Schwüngen haben meine Beine wieder drauf, was ihnen vor ewigen Zeiten mal beigebracht wurde.
 
Es ist eine "Besinnliche Skitourenwoche", zu der ich mich angemeldet habe. Ein Training nicht nur für den Leib, sondern auch für die Seele. Für Ersteres ist Peter Gleirscher zuständig. Der 48jährige Berg- und Skitourenführer aus Neustift im Stubaital führt unsere kleine Gruppe gut und sicher die Berge hinauf.

Um das Training für die Seele kümmert sich sein Vater Pepi Gleirscher. Der 80jährige (!) ist ein Original. Ob am frühen Morgen vor dem Aufstieg, in einer Pause oder am Abend bei einem Glas Bier: immer wieder beschenkt er uns mit Weisheiten, die er im Laufe seines langen Lebens als Bergführer und als Christ gewonnen hat. Zum Beispiel: "Wer seinen Oberkörper retten will, wird ihn verlieren." (vgl. Mk 8,35). Meint: man darf sich beim Skifahren (wie auch sonst im Leben) nicht ängstlich (in Richtung Hang) verbiegen, sondern muss sich ganz in die Bewegung (des Lebens) hinein geben. Dann geht's (im Leben wie beim Skifahren) leichter und man kommt heil an.

Beim Aufstieg. Wir gehen schweigend hinter einander her. So kann jeder gut bei sich selbst sein, das Fließen des Atems wahrnehmen, die Bewegungen der Füße, das Knirschen des Schnees ... Zugleich aber sind wir aufs Engste miteinander verbunden: nicht nur durch unsere Lawinensuchgeräte, sondern auch durch ein hohes Maß an Achtsamkeit: jeder gibt auf den anderen Acht. Eine schöne Erfahrung. So kommen Leib und Seele tatsächlich immer mehr in Einklang miteinander.

Dann kommt der Gipfel in den Blick. Das völlig vereiste Gipfelkreuz lässt erahnen, wie kalt und wie windig es hier oben ist. Aber die Sonne taucht alles in ein wunderbares Licht. Ein herrliches Naturschauspiel! Wir verweilen nur einen Augenblick, gönnen uns einen Gipfelschluck und genießen die Aussicht auf die umliegenden Berge der Stubaier, Ötztaler und Südtiroler Alpen. Gleich vor uns erhebt sich die mächtige Serles (2.718 m), auch der "Hochaltar von Tirol" genannt.
Ihre pyramidenförmige Spitze wird auf geradezu mystische Weise von Wolken umhüllt.

Die Finger werden kalt. Es wird Zeit, die Felle von den Skier zu ziehen und die Bindungen in den Abfahrtsmodus zu stellen. Dann beginnt der zweite Teil des Vergnügens: über 1.000 m geht es hinab - zunächst über verharschte Altschneefelder, dann zwischen Latschenkiefern hindurch und schließlich auf einer gut präparierten Piste bis hinunter ins Tal.
Am Abend fühlt es sich an, als hätte ich 100 Kilometer auf dem Rad hinter mir: die Beine sind schwer, die  Arme müde - nur der Allerwerteste ist nicht so doll belastet worden. Beim letzten Bier vor dem Schlafengehen werden schon Pläne fürs nächste Jahr geschmiedet. Wenn's mein Kalender zulässt, bin auch ich gern wieder dabei!

Freitag, 22. Januar 2016

Marokko-Tour online!



Der nächste Tourbericht ist online: Marokko!

Der Maghreb-Staat ist ein Eldorado für Radtoureros: kaum Verkehr, stabiles Wetter, freundliche Menschen ...

Aber schaut selbst ...

Montag, 11. Januar 2016

Madagaskar-Tour online!



In den etwas ruhigeren Tagen "zwischen den Jahren" habe ich meinen Blog weiter ausbauen können. Rechts sind nun ein paar Hintergrundinfos zu meinen Touren und Rädern zu finden. Außerdem ein kleines Blog-Archiv, das beim Suchen früherer Beiträge hilft.
 
Vor allem aber konnte ich einen neuen Tourbericht online stellen: Madagaskar! Als ich im Jahr 2004 dort unterwegs war, habe ich noch mit einer analogen Kamera fotografiert. Die Bildqualität ist daher nicht ganz so brillant wie bei den anderen Berichten. Dafür erzählt der Bericht von den mit Abstand exotischsten Erlebnissen, die ich je auf einer Radreise hatte.
 
Viel Spaß beim Stöbern!